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In dieser Ausgabe

Hallo zusammen, 

für die längere "Sendepause" möchte ich mich entschuldigen: Erst gab es keine Nachrichten, und dann hatte ich zu viel anderes um die Ohren. Deshalb kommt auch jetzt erst das Protokoll der Februar-Sitzung, Sie finden es hier.

Seit 1. April haben wir eine "Neue" im Büro, die schon gar nicht mehr so neu ist. Unser Mentorenprogramm könnte also kräftig wachsen, wir bräuchten dafür aber noch mehr Ehrenamtliche. Insbesondere wünsche ich mir mehr Aktive aus Handwerkerschaft, kaufmännischen Berufen, Facharbeitern etc., denn auch die Flüchtlinge wollen und können nicht alle studieren. Sagen Sie es gerne weiter: Man braucht kein Akademiker zu sein, um bei uns mitzumachen.

Nicht gerade leichter wird usnere Arbeit, wenn unser neuer Heimatminister unter Migrationspolitik nur noch Abschreckung durch möglichst schäbige Behandlung versteht. Den neuesten Versuch, den Christen das Kreuz wegzunehmen und es den anderen Religionen aufzuzwingen, wird hoffentlich das Bundesverfassungsgericht stoppen.
Wohltuend anders hört sich die Rede von Altbundespräsident Gauck an der Uni Düsseldorf an, mehr dazu im letzten Artikel dieses Newsletters.

Gerne gebe ich auch die folgenden Hinweise weiter.

Viele Grüße
Sabine Kaldorf


Herzlich willkommen, Jana Gigl!

Seit April arbeitet Jana Gigl als zweite Koordinatorin bei save me Bonn. Sie wird ehrenamtliche Mentor*innen vermitteln und betreuen, die Flüchtlinge bei der Arbeitsmarktintegration unterstützen.

Ein herzliches Dankeschön der Aktion Mensch für die Förderung!

Mehr dazu hier.

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Nachgefragt!

erstmals Donnerstag, 3. Mai, 17:00 - 19:00 Uhr
Integration Point, Rochusstraße 4, 53123 Bonn

Jeweils am ersten Donnerstag eines Monats bietet der Integration Point Bonn eine offene Fragerunde an. 
Themen sind Informationen über Arbeitsweise und Angebote des Integration Point, konkrete Projekte und Maßnahmen des IP, die Antragstellung von SGB II und Aktuelles.

Haupt- und Ehrenamtliche aus der Flüchtlings- und Integrationsarbeit sind herzlich eingeladen. 

Mehr dazu hier.

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... nicht ohne meine Familie! 
Der Familiennachzug zu Geflüchteten


Montag, 14. Mai 2018, 18:00 Uhr
Stadthaus (Ratssaal),  Berliner Platz 2, 53111 Bonn 

Referent/Referentin:
Jens Dieckmann, Rechtsanwalt, Bonn
Stefanie Keßler, DRK, Beratungsstelle für Flüchtlinge, Bonn

Viele geflüchtete Familien erleben eine langjährige Trennung von Eltern und Kindern, von Geschwistern oder von Ehepartnern - über Ländergrenzen hinweg.
Die Veranstaltung informiert über die aktuelle rechtliche Lage, erläutert, wer eigentlich wen nachholen darf, aber auch, wie das Procedere ist, worauf besonders geachtet werden muss und was Herausforderungen und Stolpersteine in der Beratungspraxis sein können. 

Nach einem Impuls von etwa 45 Minuten besteht Gelegenheit für Fragen und Anliegen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Die Veranstaltung wendet sich an Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe, Migrations- und Integrationsarbeit, aber auch an sonstige Interessierte.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich. ‎

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Festival contre le racisme  

3. bis 17. Mai
Hörsäle der Universität Bonn 

Zum dritten Mal in Folge findet in diesem Sommersemester ein festival contre le racisme an der und um die Universität Bonn herum statt. 

Es bündelt eine Reihe von Vortrags- und Diksussionsveranstaltungen sowie Workshops zu unterschiedlichen Themen rund um den Komplex Rassismus und Antisemitismus. Das Highlight bietet diesmal ein eintägiges Eröffnungsfestival im Kulturzentrum Kult41 mit Konzerten, Essen, Ständen und einem Trommelworkshop.

Mehr dazu hier.

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„Ich möchte zum Schule gehen“

Frühjahrsausgabe des Bildungsmagazins "Vielfalt"
der AWO Bezirksverband Mittelrhein e.V. Integraitonsagentur

Für die Frühjahrsausgabe des Bildungsmagazins wollte sich Reporterin Birgit Morgenrathn einen eigenen Eindruck verschaffen über die Bildungssituation geflüchteter Kinder in
den Zentralen Unterbringungseinrichtungen und den Ausreisezentren von Nordrhein-Westfalen.

NRW gilt bei der Unterbringung von Flüchtlingen in landesgeführten Sammelunterkünften als Vorreiter in Deutschland. Die hier lebenden Familien haben erhebliche Nachteile gegenüber denen, die in Kommunalen
Gemeinschaftsunterkünften leben.

Ihre Reportage, weitere Berichte, Informationen und Interviews zum Bildungszugang von Kindern in Landesunterkünften sind der Schwerpunkt der Frühjahrsausgabe.
Sie finden sie hier.

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"Liebe ist..."
Eine Ausstellung über die Liebe
mit Bildern von Monika Elisabeth Neumann

Öffnungszeiten:
18.05. – 20.05.2018 jeweils 14:00 – 19:00 Uhr
Fabrik 45, Hochstadenring 45, 53119 Bonn
Die Werke sind käuflich zu erwerben.
Der Eintritt ist kostenfrei.

Vernissage:
Donnerstag, 17.05.2018: ab 18:00 Uhrin Anwesenheit der Künstlerin
- mit Sektempfang und Flying Buffet (Fingerfood) von der Caritas Jugendwerkstatt.
Der Abend wird von Daniel Rodriguez + Percussion mit lateinamerikanischer Musik begleitet. 

internationale Mitmachlesung HERZENSTEXTE
Freitag, 18.05.2018, 17:00 – 19:00 Uhr

Wir leben in gefühlt düsteren Zeiten:
Täglich drängen sich schlechte Nachrichten über Populismus, Krieg und Naturkatastrophen in den Vordergrund. Dazu begegnen wir im Internet immer wieder Hate Speech, Verschwörungstheorien und anderen unschönen Dingen.

Wo bleibt denn da die Liebe?

Da sie es im Alltag so schwer hat, sich zu behaupten, möchten wir sie den Menschen wieder in Erinnerung rufen und die Liebe mit einer Ausstellung feiern.

Die Künstlerin Monika Elisabeth Neumann ist Bonnerin.
Sie wurde 1954 als Kind einer Schlesierin und eines sudetendeutschen Flüchtlings in Bonn geboren. 2013 erkrankte sie an Krebs, den sie erfolgreich überwand. Seitdem malt sie. Und da sie sich während ihrer Krankheit verliebte, drehen sich alle ihre Bilder in irgendeiner Art und Weise um die Liebe.

Mehr dazu hier.


Nachdenken über das Eigene und das Fremde
Alt-Bundespräsident Gauck an der Heinrich-Heine-Universität

Ein Aufruf zur gegenseitigen Toleranz und zur Klarheit war die zweite Vorlesung des derzeitigen Heinrich-Heine-Gastprofessors Bundespräsident a.D. Joachim Gauck. Zwar bleibe eine multikulturelle Gesellschaft wie die unsere anstrengend und oftmals ermüdend, „aber wir werden nicht umhin kommen, da, wo Differenzen existieren, immer und immer wieder für ein Mindestmaß an Zivilität und Akzeptanz miteinander zu kämpfen.“

In seiner ersten Vorlesung im Januar hatte Gauck sich mit den psychologischen und soziologischen Dimensionen von Fremden befasst.

Die Universität Düsseldorf veröffentlicht die Reden hier.
Leider ist bisher nur die erste Rede online.

Die zweite Rede habe ich nur in Auszügen im geschützten Teil der ZEIT gefunden, nämlich hier.

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Andere lokale Seiten zu Flüchtlingen                                        

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