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In dieser Ausgabe

Hallo zusammen, 

wir bleiben dabei: Willkommen!
Abschottung und Zurückweisung beherrschen die Nachrichten und wochenlang ging es nur um die Abweisung vereinzelter Flüchtlinge. Würde doch all diese Energie in die Integration der vielen investiert, die bleiben! Denn die integrationsbereitschat hat eine Menge mit dem Gefühl zu tun, willkommen zu sein. 

Arbeiten wir also weiter daran. Gerade unsere Mentorenschaften sind nicht nur praktische Hilfe (wie gut sie wirken, lesen Sie im ersten Artikel) sondern auch ein politisches Zeichen.

Leider sind die Menschen rar geworden, die als ehrenamtliche Mentor*innen aktiv werden wollen. Deshalb richte ich meine Bitte an Sie und Euch alle: 
Schauen Sie sich, schaut Euch im privaten Umfeld um, wer für diese Aufgabe zu gewinnen wäre. Niemand braucht die Qualifikation als Fachanwalt für Ausländerrecht, Berufsberater, Sprachlehrer oder Traumatherapeut, dafür haben wir unser Netzwerk. Auch die Recherche von Spezialthemen übernimmt gerne unser hauptamtliches Team.
Erforderlich sind nur die eigene Persönlichkeit und zwei Stunden Zeit pro Woche.
Jemanden gefunden? - Wunderbar! Hier können sich die neuen Mentor*innen melden.

Schon eine Weile zurück liegt unser letztes save me - Treffen, das Protokoll finden Sie hier.

Gerne gebe ich auch die folgenden Hinweise weiter.

Viele Grüße
Sabine Kaldorf


Mentorenschaften wirken. Nachweislich.

Persönliche Betreuung ist der Schlüssel zum Erfolg
für geflüchtete Menschen, die eine Ausbildung suchen.

Das haben das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) herausgefunden.

Die Studie kann hier heruntergeladen werden.

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Kein Ende der Krise in Sicht

"Sieben Jahre nach Ausbruch des Krieges sind so viele
syrische Flüchtlinge, Vertriebene und Gewaltopfer auf
Hilfe angewiesen wie niemals zuvor. Die Hälfte der Bevölkerung musste die eigenen vier Wände aufgrund der
Kämpfe verlassen, viele mehrmals. Allein im ersten Quartal
2018 wurden 920.000 Menschen zur Flucht innerhalb
Syriens gezwungen. So viele wie niemals zuvor.
Und wer im siebten Jahr des Bürgerkrieges noch in seiner Heimat ausharrt, hat alle Ersparnisse längst aufgebraucht und alles zu Geld gemacht, was irgendwie von Wert war.
Denn ein Kilo Reis kostet regional mittlerweile bis zu 20
Prozent eines durchschnittlichen syrischen Monats-einkommens. Benzin und Öl kostet das Zehnfache. Preise für Nahrungsmittel sind, verglichen mit dem Vor-Krisen-Niveau, um bis zu 800 Prozent angestiegen."

So beginnt ein Bericht von Dr. Oliver Müller, Leiter von Caritas international, den ich hier gefunden habe.

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Chancen und Grenzen von Resettlement

Wer grenzüberschreitend Asyl sucht, ist meist gezwungen, sich auf irreguläre und gefährliche Fluchtwege zu begeben. International wird darüber diskutiert, enger mit Drittstaaten zusammenzuarbeiten und sichere legale Wege auszubauen: Staaten können v. a. über Resettlement („Neuansiedlung“), aber auch über humanitäre Aufnahmeprogramme und sog. private Sponsorenprogramme Flüchtlinge direkt in ihren Herkunftsregionen auswählen und aufnehmen. Bislang profitieren allerdings nur sehr wenige Flüchtlinge von diesen geregelten und sicheren Verfahren.

Der Forschungsbereich beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat in einem Policy Brief die Chancen und Grenzen von Resettlement analysiert. Er kommt zu dem Ergebnis, dass Resettlement kurzfristig in Anbetracht des niedrigen Ausgangsniveaus der Kontingente und der hohen Flüchtlingszahlen weltweit das territoriale Asyl nicht ersetzen kann, dass aber ausgebaute aktive Aufnahmeprogramme ein wichtiger Baustein einer verantwortungsvollen globalen Flüchtlingspolitik sind.

Zum Policy Brief geht es hier.

Und wer sich für das deutsche Resettlement-Programm interessiert, findet hier eine aktuelle Darstellung des BAMF.

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Die Zuwanderung hat dazu geführt, dass heute Menschen mit unterschiedlichen Kulturen und Traditionen sowie in einer größeren religiösen Vielfalt zusammenleben.

Wie kann das Miteinander in kultureller Vielfalt gelingen?

Dieser Frage geht die Sonderauswertung des Religionsmonitors 2017 nach und nimmt die Sichtweisen der deutschen Bevölkerung in den Blick.

Die Ergebnisse zeigen ein eher uneinheitliches Stimmungsbild: Während die Hälfte der Bevölkerung an Bestehendem festhält, sind jüngere Menschen gesellschaftlichen Veränderungen gegenüber offener.

Mehr dazu hier.

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Heim, Heimat, Heimaten

Über den Begriff „Heimat“ wird heftig diskutiert. Aber selten nur kommen diejenigen zu Wort, die gezwungenermaßen am meisten darüber nachdenken, was er bedeutet – weil sie ihre alte Heimat verloren haben und ein neues Heimatgefühl suchen.
Exiljournalistinnen und -journalisten aus Syrien, Afghanistan und Ägypten schreiben in einer Beilage des Tagesspiegels über ihre Erfahrungen.

Die Beilage kann hier heruntergeladen werden.

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Flucht 1945 und heute:
2 Generationen. 1 Schicksal.


Zwei Generationen erzählen von der Flucht – und es hört sich an, als hätten sie genau dasselbe erlebt. 
So beschreibt „Deutschland3000“, eine Produktion der ARD- und ZDF- Gruppe funk, ihren Kurzfilm.  

Sie haben Menschen, die innerhalb der letzten Jahre und Menschen, die aufgrund des von Deutschland verschuldeten Krieges aus den ehemals besetzten Gebieten fliehen mussten, zusammengebracht und ihre Geschichten erzählen lassen. Viele Deutsche haben ähnliche Erfahrungen wie die Menschen, die heute nach Deutschland flüchten. 

Den Kurzfilm finden Sie hier auf Youtube.

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Andere lokale Seiten zu Flüchtlingen                                        

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