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In dieser Ausgabe

Hallo zusammen, 

Integration ist ein Langstreckenlauf. Während viele Flüchtlinge, die in den letzen Jahren nach Deutschland gekommen sind, sichtbare Fortschritte machen, tun sich andere noch sehr schwer. Und viele junge Mütter sind noch lange nicht so weit wie ihre Männer. Aber in Summe merken wir, wie die Flüchtlinge zunehmend zu "normalen Migranten" werden - gerade hier in Bonn, wo seit Jahren kaum noch Neue ankommen.

Dementsprechend sind auch die Veranstaltungen für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit rar geworden. Dafür rücken allgemeine Integrationsfragen und der Alltagsrassismus ins Blickfeld. Ganz besonders lege ich Ihnen den kurzen Film "Alman Angst" am Ende dieses Newslettersans Herz, der das Thema satirisch angeht.

2019 ist für uns ein doppeltes Jubiläumsjahr:
Die Flüchtlingshilfe Bonn e.V. wird 30 Jahre alt und save me Bonn gibt es seit 10 Jahren.
Groß feiern wollen wir das am 15. Juni: Termin freihalten!

Viele Grüße
Sabine Kaldorf


Interreligiöser Dialog
in der ehrenamtlichen und pädagogischen Arbeit
und in der Beratung

Dienstag, 19. Februar 2019 von 17:30 bis 20:30 Uhr 
Diakonisches Werk Bonn,
Kaiserstraße 125, 53113 Bonn, Besprechungsraum 2. 0G

Referent: Dr. Fooladvand,
              Islamwissenschaftler, Lehrer und Sozialarbeiter

In der Integrations- und Flüchtlingsarbeit kommt es immer wieder zu Fragen, Unterschieden und Missverständnissen in Bezug auf Religion und unterschiedliche religiöse Einstellungen.

Dr. Fooladvand wird in einem Kurzvortrag darauf eingehen, wie Menschen zu unterschiedlichen religiösen Einstellungen und Handlungsweisen kommen, was sie prägt und wie wir diesen Unterschieden in der Praxis begegnen können. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit eigene Fragen und Fallbeispiele einzubringen.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum Dienstag, 12.02.2019

Lena von Seggern nimmt gerne vorab Fragen an und stellt sie Herrn Dr. Fooladvand zur Verfügung. Dann wird er schon in seinem Vortrag darauf eingehen.  

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Neues Integrationskonzept der Stadt Bonn

Die Integrationskonferenz der Stadt Bonn im März 2015 im Alten Rathaus war der Auftakt für das neue Integrations-konzept der Stadt Bonn. Ab Herbst 2015 wurden die Kapazitäten für dringendere Aufgaben gebraucht.
Im Mai 2017 wurde die Arbeit am Integrationskonzept fortgesetzt, und im Mai 2018 fasste der Rat der Stadt Bonn schließlich den Beschluss zum neuen Integrationskonzept. 

Das Dokument kann hier heruntergeladen werden.
Gedruckte Exemplare gibt es in der Stabsstelle Integration.

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Studie zur Bildungs- und Arbeitsmarkt-integration Geflüchteter

Immer mehr Geflüchteten gelingt die Integration in das deutsche Bildungssystem und in den Arbeitsmarkt.

Das zeigt eine gemeinsame Studie von
  - Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
  - Forschungszentrum des BAMF
  - Sozio-oekonomischem Panel am DIW Berlin

Basis war eine repräsentative Wiederholungsbefragung von Geflüchteten, die in den Jahren 2013 bis 2016 nach Deutschland gekommen sind. In den Jahren 2016 und 2017 wurden dafür jeweils rund 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer befragt, knapp 3.000 von ihnen waren bei beiden Befragungswellen dabei.

Zur vollständigen Pressemeldung geht es hier.

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Alman Angst -
ein Film über Alltagsdiskriminierungen


Im Zuge des Netzwerkprojekts „Medien/DialogMachen“ setzten über 20 junge Erwachsene mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen ein eigenes Filmprojekt zum Thema Zugehörigkeit um. Von Drehbuch über Regie und Kamera bis zur Postproduktion produzierten die Teilnehmenden, mit Unterstützung von professionellen Mentor*innen, ihren eigenen Kurzfilm.

Die jungen Filmemacher*innen verarbeiteten eigene Erlebnisse zu einem satirischen Kurzfilm über skurrile Ängste, wie wir sie noch nie gesehen haben.

Zum Youtube-Video geht es hier.

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Begegnungen von Deutschen und Geflüchteten
durch Fotographie


40 Teilnehmer eines Projektes in Brandenburg fotografierten, was ihnen in ihrem Alltag wichtig ist. Das Ergebnis lebt von der Gegenüberstellung der Bilder Deutscher und Geflüchteter und zeigt, wie unterschiedlich ihre Alltage sind.

Zu den Bildern geht es hier.
                             
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Andere lokale Seiten zu Flüchtlingen                                        

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